Der Landkreis Erlangen-Höchstadt - die "dritte Wachstumszone in Bayern"
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt erreichte in der im April 2004 veröffentlichten Studie des Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung "Deutschland 2020 - Die demographische Zukunft der Nation" unter den 440 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands einen hervorragenden neunten Platz und wird als "dritte Wachstumszone in Bayern" genannt.
Als Wachstumszone lässt sich der Landkreis Erlangen-Höchstadt mit seinen 25 Gemeinden und mittlerweile über 130.000 Einwohnern treffend charakterisieren. Die unmittelbare Nähe zum Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen und somit die Zugehörigkeit zur von der Europäischen Union definierten Gateway-Region und der zukünftigen Metropolregion Nürnberg bietet eine hervorragende Ausgangssituation als Wirtschafsstandort.
Die sehr gute Anbindung des Landkreises Erlangen-Höchstadt an das überregionale Fernstraßennetz (A3, A73) sowie die Nähe zum Flughafen Nürnberg schaffen eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur.
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt nutzt die durch die unmittelbare Nähe zum Ballungsraum und die damit verbundenen engen beruflichen, verkehrlichen und wirtschaftlichen Verflechtungen gegebenen sehr guten Entwicklungschancen. So nahm die Bevölkerung bis heute um etwa 60 Prozent zu, was bayernweit zu den Spitzenwerten zählt. Dieser nach wie vor stetig anhaltende Wachstumstrend unterstreicht die Attraktivität des Landkreises.
Außerdem nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Erlangen-Höchstadt außerordentlich zu. Nach einer Analyse der Beschäftigungsentwicklung durch das Institut der Deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 1999 beispielsweise lag der Landkreis Erlangen-Höchstadt mit einem Beschäftigungszuwachs zwischen 1993 und 1997 von 12,2 Prozent unter den insgesamt 327 westdeutschen Kreisen und kreisfreien Städten an dritter Stelle.
Der Landkreis Erlangen-Höchstadt ist vor allem durch einige große Unternehmen über die Grenzen hinaus bekannt. So haben die Firma INA Schaeffler KG, Schwan-STABILO und die beiden Sportartikelhersteller adidas-Salomon und Puma ihre Firmenzentralen im Landkreis. Zur Palette der kreisansässigen Unternehmen gehören daneben eine Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen aus der High Tech Branche, aber auch des Handwerks.
Die sehr gute Infrastruktur und die guten sonstigen Rahmenbedingungen, wie etwa das im Vergleich zum Ballungsraum günstigere Bauland, haben auch zu bedeutenden Neuansiedlungen in den letzten Jahren geführt.
Zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort gehört auch eine leistungsfähige Verwaltung. Im Mittelpunkt steht dabei die Schaffung eines wirtschaftsfreundlichen Klimas mit kurzen Genehmigungsverfahren. Hierfür stehen im Landratsamt Erlangen-Höchstadt aufgeschlossene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Hervorzuheben ist aber auch das Engagement der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinden, Gewerbe durch die Ausweisung von attraktivem und preiswertem Bauland anzusiedeln.
Die Zukunftsprognosen für den Landkreis Erlangen-Höchstadt sind sehr gut. So erreichte der Landkreis Erlangen-Höchstadt in der im April 2004 veröffentlichten Studie des Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung "Deutschland 2020 - Die demografische Zukunft der Nation" unter den 440 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands einen hervorragenden neunten Platz. Der Landkreis erreichte damit frankenweit die beste Platzierung und wird in der Studie als "dritte Wachstumszone in Bayern" genannt. Bestnoten erzielte der Landkreis für seine hohe Zahl an Erwerbstätigen, für seine geringe Quote an Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern und für seinen beachtlichen Anteil an Hochqualifizierten.
Internet: www.erlangen-hoechstaedt.de
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