14. IHK-Symposium: Energiewende Bayern - Neue Aufgaben für die Wirtschaftsförderung

14. IHK-Symposium: Energiewende Bayern - Neue Aufgaben für die Wirtschaftsförderung

Zahlreiche Besucher informierten sich beim 14. IHK-Symposium „Energiewende Bayern – Neue Aufgaben für die Wirtschaftsförderung“ am 12. Juli 2012 im Forum der IHK-Akademie für München und Oberbayern rund um das Thema Energiewende.
 
Herr Peter Driessen begrüßte die Teilnehmer und eröffnete die Veranstaltung mit einem Eingangsstatement und einer Zwischenbilanz. Er betonte, dass für ein Gelingen der Energiewende viele verschiedene Prozesse miteinander verzahnt werden müssen. Insbesondere der Ausbau der erneuerbaren Energien im Zusammenspiel mit bestehenden Kraftwerken, einem langfristigen Ausbau von Speichern und dem kurzfristigen Ausbau der Infrastruktur. Ein klares Konzept für Bayern mit einer schlüssigen Verzahnung der kommunalen mit den darüber liegenden Ebenen bis hin zur nationalen und EU-Ebene sei dabei unabdingbar. Denn nur die Zusammenarbeit von Kommunen in beispielsweise überregionalen Energiekonzepten ermögliche es, erneuerbare Energien dort zu erzeugen, wo es am Wirtschaftlichsten ist.
 
Dr. Sebastian Bolay erläuterte den Teilnehmern anschließend, wie die Rahmenbedingungen der Energiewende auf Bundesebene aussehen. Herr Ulrich Hach knüpfte aus der bayerischen Perspektive an und zeigte auf, welches Konzept der Freistaat mit seiner Energieagentur „Energie Innovativ“ verfolgt und welche Angebote für die Kommunen bereit stehen.
 
Herr Dr. Norbert Ammann informierte über das breite Leistungsangebot der IHK, mit dem Unternehmen dabei unterstützt werden, ihre Energiekosten nachhaltig zu senken. Besonders hervorzuheben ist dabei der „Energiecoach“, der kostenfrei interessierte Unternehmen besucht, um konkrete Energiesparmaßnahmen aufzuzeigen.
 
Herr Dr. Robert Biedermann informierte die Teilnehmer anschließend über die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen der Energiewende.
 
Frau Bürgermeisterin Brigitte Servatius ließ das Plenum in ihrer Präsentation an den Erfahrungen der Gemeinde Gauting teilhaben und erläuterte, welche Aufgaben die Energiewende in der kommunalen Praxis mit sich bringt. Herr Dirk Eisele informierte anschließend in seinem Praxisbericht, wie und in welchem Maße die Energiewende mittelständische Unternehmen trifft.
 
Herr Detlef Fischer spannte abschließend einen Bogen rund um das Thema „Energiewende“ und erläuterte, warum diese „mehr als ein Geschäft“ ist.
 
Es wurden beim 14. IHK-Symposium praxisnahe Fragen rund um die Energiewende erklärt: Was bedeutet die Energiewende für die Arbeit der Wirtschaftsförderung? Welche planungsrechtlichen Hürden gilt es zu nehmen? Welche Koordination zwischen Gemeinden, Land, Bund und der EU ist erforderlich?
 
Die Vorträge der Referenten stehen unten für Sie zum Download bereit.