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Perach

Hier finden Sie Ansprechpartner, wirtschaftliche Daten und eine Standortbeschreibung zu "Perach".
Gewerbeflächen und Gewerbeimmobilien zum Mieten oder Kaufen sowie Wirtschaftsdaten wie den Gewerbesteuerhebesatz finden Sie unter den entsprechenden Links.

Ihre Ansprechpartner

Georg Eder
Erster Bürgermeister
Tel.: 08670-200

Anton Reisbeck
Ansprechpartner
Tel.: 08670-988630

Schulstraße 2 84567 Perach

Tel.:  086 70/98 86-0
Fax.:  086 70/98 86-60
Internet:  www.perach.de
E-Mail:  info@perach.de

Wirtschaftliche Daten

Gewerbesteuerhebesatz 2010 330 Zur interaktiven Karte
Hebesatz der Grundsteuer B 2010 330 Zur interaktiven Karte
Bevölkerung 2010 (06) 1.211 Zur interaktiven Karte
Sozialvers. Beschäftigte 2010 (06) 143 Zur interaktiven Karte

Standortbeschreibung

Perach - Landkreis Altötting, Oberbayern

 

 

Das malerische Dorf Perach mit dem östlich davon gelegenen Ort Niederperach (bis 1848 Hofmark) mit seiner gotischen Kirche St. Andreas und dem ältesten noch erhaltenen Stockhaus (erbaut 1687) ist zusammen mit der westlich von Perach gelegenen Ortschaft Westerndorf (bis 1803 Kirche und Sitz eines Raitenhaslacher Klosteramtes) urkundlich erstmals 1180 als „Berka“, 1190 als „Berchach“ erwähnt. Von 12. bis Anfang der 15. Jahrhunderts war Perach Sitz eines Adelsgeschlechtes (Perger von Perichach).

Als Bestandteil der jenseits des Inns gelegenen alten Pfarrei Mittling-Alzgern gelangte Perach im 13. Jahrhundert mit diese an das Kollegialstift St. Philipp und Jakob in Altötting. Bis 1803 war es somit ein Altöttinger Vikariat. Erst die Säkularisation bewirkte seine Erhebung zu einer von Altötting unabhängigen Pfarrei. Der derzeitige Pfarrer, der im Pfarrhaus in Perach seinen Wohnsitz hat, betreut (seit 1981) auch die Pfarrei Erlbach mit.

Die Pfarrkirche St. Mariae Himmelfahrt in Perach wurde im 15. Jahrhundert unter Einbezug romanischer Reste einer Vorgängerkirche erneuert und 1982 im Norden durch den Anbau eines Seitenschiffes erweitert. Die Ausstattung ist barock / rokoko; bemerkenswert auch das historische Beinhaus außen an der Kirche.

1871 ist Perach mit einem Bahnhof an die damals eröffnetet Eisenbahnlinie München-Simbach angeschlossen worden (die Haltestelle Perach wurde leider 1986 stillgelegt und aufgelöst).

Politisch war der Gemeindebereich bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die „Obmannschaft Perach“ Bestandteil des bereits im 13. Jahrhundert gebildeteten „Amtes Reischach“, aus dem schließlich 1808 bzw. 1818 fünf Gemeinden, darunter auch die Gemeinde Perach, hervorgingen.

Von der jüngsten kommunalen Gebietsreform in ihren Grenzen unberührt geblieben, bildet die Gemeinde Perach nun seit 1. Mai 1978 zusammen mit den Gemeinden Erlbach und Reischach die „Verwaltungsgemeinschaft Reischach“.

In schulischer Hinsicht sind diese drei Gemeinden bereits seit 1. August 1973 zum „Schulverband Reischach“ zusammengeschlossen, wovon in Perach eine Teilgrundschule besteht.

In den Jahren 1974 bis 1977 erfolgte der Bau der Innkraftwerkstufe bei Niederperach. Im Zuge dieser Maßnahme wurde vom Landkreis ein Badesee geschaffen, der Perach – nicht zuletzt auch wegen seiner schönen landschaftlichen Lage – zu einem beliebten Naherholungszentrum werden ließ.

Außerdem findet hier seit einigen Jahren eine rege Bautätigkeit statt, die Perach auch als ein beliebtes Wohngebiet ausweist.

In gesellschaftlicher, erziehungs- und bildungsmäßiger Hinsicht bietet Perach durch sein reges Vereinsleben und seine bemerkenswerten öffentlichen Einrichtungen wie Kindergarten, Bücherei, Turnhalle, Jugendheim, Mutter-Kind- und Seniorenaufenthaltsräumlichkeit, Sportheim, Sportanlagen usw. für alle sehr Positives und die hiesigen Handwerksbetriebe, Geschäfte und Gasthäuser bemühen sich ausgezeichnet um die Versorgung der verschiedensten Belange der hiesigen Bevölkerung und aller Gäste.

Nutzen Sie obenstehende Links für weitere Informationen!

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